AI – Ein Wort zu KI-Bildern in diesem Projekt

19.05.2024 | Allgemein | 0 Kommentare

Mir ist klar, die Nutzung von KI-Bildgeneratoren ist mehr als umstritten.

Daher möchte ich hier kurz darauf eingehen, warum ich sie trotzdem nutze.

Probleme, wie ich sie verstanden habe:

  1. Einkommensverlust für Künstler durch schnelle und einfache Generierung qualitativ hochwertiger Bilder.
  2. Training der dafür eingesetzten Systeme mit nicht dafür freigegebenen Werken.
  3. Monopolisierung des Bildmarktes auf wenige Techkonzerne

Position zu Problem 1:

Ich verstehe diese Angst absolut.

Und für dieses spezielle Projekt hier kann ich sagen, das durch meine Nutzung kein Künstler auch nur einen Cent verliert aber einige Künstler langfristig mehr Geld verdienen werden.

Den der Punkt ist das dieses Projekt als reines Hobby startet und ich mir im Moment nicht mehr als knapp 20 Euro im Monat dafür leisten kann.

Und dafür, abzüglich der Serverkosten, bekomme ich verständlicherweise nicht ein einziges Artwork.

Daher bliebe mir, ohne KI-Bildgenerator wie Leonardo AI, nicht viel mehr als dieses Projekt einzumotten und nur still davon träumend aus dem Fenster zu schauen.

Den glaub mir, meine Handskizzen will niemand sehen.

Durch die generierten Bilder habe ich aber hier und jetzt die Möglichkeit meinen Gedanken und Ideen, meinen Geschichten, Formen und Farben zu geben.

Sie in die Welt zu bringen.

Und gegebenenfalls langfristig eine Reichweite aufzubauen, die es mir ermöglicht Crowdfundings zu starten, die Künstler ordentlich dafür bezahlen handgezeichnete Artworks zu Verfügung zu stellen und die generierten Bilder nach und nach zu ersetzen.

Das wäre für mich ein echter Traum!


Den ein Kunstwerk mit einem Namen dahinter ist für mich viel mehr wert als ein einfaches computergeneriertes Bild.

Position zu Problem 2:

Ja, verstehe ich. Deshalb unterstütze ich gern Aktionen zur Einführung einer Kennzeichnung für nicht zum lernen freigegebener Bilder. Ähnlich der Webseiten-Kennzeichnung, die den Google-Bots sagt welche Seiten nicht in den Index aufgenommen werden dürfen.

Position zu Problem 3:

Das ist kein Kunst-spezifisches Problem sondern ein generelles Problem von Technologie im Kapitalismus, bzw. dem Besitz von Produktionsmitteln.

Deshalb engagiere ich mich außerhalb dieses Hobbyprojektes auf politischer Ebene um da langfristig bessere Wege zu finden und zu gehen.

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